Die meisten von uns haben ein paar hundert, oft ein paar tausend LinkedIn-Kontakte. Darunter sind ehemalige Kollegen, Kunden von früher, Menschen, die man auf einer Konferenz kennengelernt hat – und erstaunlich viele, die heute genau dort Entscheidungen treffen, wo das eigene Angebot hinpasst. Das Problem ist nicht, dass diese Kontakte fehlen. Das Problem ist, dass man sie nicht sieht.
LinkedIn selbst hilft dabei wenig. Die Kontaktliste lässt sich durchscrollen, aber nicht danach sortieren, wer für ein bestimmtes Angebot relevant ist, mit wem man schon geschrieben hat oder wer sich seit zwei Jahren nicht mehr gemeldet hat. Genau dafür haben wir das LinkedIn Netzwerk-Radar gebaut.
Der Export als Ausgangspunkt
LinkedIn erlaubt es jedem, eine Kopie der eigenen Daten herunterzuladen (Einstellungen → Datenschutz → „Kopie Ihrer Daten anfordern“). Diese ZIP-Datei zieht man ins Radar. Die Auswertung läuft komplett im Browser – die Kontaktdaten werden dafür nicht auf einen Server geladen. Wer erst einmal schauen will, kann mit den Demo-Daten des Tools starten, ganz ohne eigenen Export und ohne Anmeldung.
Bevor das Dashboard entsteht, sagt man dem Radar, worum es geht: was man anbietet, welche Branchen und welche Positionen man erreichen will. Daran richtet sich alles Weitere aus – die Bewertung jedes Kontakts genauso wie die Texte.
Vom Netzwerk zu Segmenten
Das Dashboard zeigt zuerst die Lage: wie viele Kontakte es gibt, mit wie vielen schon Nachrichten ausgetauscht wurden und wie viele zu den High-Value Targets zählen. Darunter verteilt sich das Netzwerk nach Branchen und Positionen.
Spannender sind die Outreach-Segmente. Das Radar sortiert die Kontakte in Gruppen, mit denen man direkt arbeiten kann:
- Hot Leads – hoch bewertet und schon im Austausch,
- Decision Makers – C-Level und VP-Ebene mit hoher Relevanz,
- Schlafende Kontakte – relevant, aber noch nie angeschrieben,
- Warm Intros – Kontakte mit Empfehlung oder Endorsement.
Ein Klick auf ein Segment filtert die Kontaktliste. Jeder Kontakt hat einen Relevanz-Score von 1 bis 10, eine Einschätzung der Beziehungsstärke und den passenden Kanal.
Die erste Nachricht ist schon geschrieben
Der Teil, der im Alltag die meiste Zeit spart: Klickt man einen Kontakt an, liegt die Nachricht schon bereit – mit dem passenden Template, persönlich angesprochen, auf Deutsch oder Englisch. Es gibt Vorlagen für Re-Aktivierung, Kalt-Intro, Follow-up und Warm-Intro; einmal angepasst, gelten sie für alle Kontakte. Die Nachricht lässt sich kopieren oder direkt im Mail-Programm öffnen.
Kontakte sammelt man in eigenen Listen, etwa „Entscheider Q4“, und exportiert sie als CSV oder als E-Mail-Liste.
Das Netzwerk als Skill für deinen KI-Assistenten
Ein Knopf, der leicht zu übersehen ist, aber vielleicht der wichtigste: LLM Skill erstellen. Er packt das ausgewertete Netzwerk in ein ZIP – mit einer SKILL.md, den angereicherten Kontakten, einem Such-Skript und einer Tool-Definition. Damit kennt ein KI-Assistent das eigene LinkedIn-Netzwerk und kann Fragen beantworten wie „Welche C-Level-Kontakte habe ich in der Finanzbranche?“.
So lässt sich das Netzwerk – wenn man will – auch in unsere eigenen Assistenten einbinden: in HybridClaw, in Hy oder in den Sales Companion. Wer die Kontakte dort hat, kann den Assistenten vor einem Termin fragen, wen man bei einem Unternehmen kennt, oder sich eine Liste für die nächste Kampagne zusammenstellen lassen.
Für schnelle Fragen gibt es im Radar außerdem den Netzwerk-Assistenten: „Welche Decision Makers habe ich bei Banken?“ – und die Antwort kommt aus den eigenen Kontakten.
Ausprobieren
Das LinkedIn Netzwerk-Radar ist Teil des HybridAI Enterprise Assistant und lässt sich mit Demo-Daten direkt im Browser testen: hybridai.one/linkedin-radar.
