Wonach sucht ChatGPT eigentlich, wenn deine Kunden fragen?

Wer früher ein Werkzeug, einen Dienstleister oder eine Software gesucht hat, hat gegoogelt. Heute fragen immer mehr Menschen stattdessen ChatGPT, Claude oder Gemini – und bekommen keine Liste mit zehn Links, sondern eine Antwort mit drei, vier Empfehlungen. Wer da nicht genannt wird, existiert für diese Frage nicht.

Für Unternehmen ist das eine neue Lage. Bei Google wusste man ungefähr, wie es funktioniert: Suchbegriffe, Rankings, Backlinks. Bei KI-Assistenten ist es undurchsichtiger. Sie suchen zwar oft selbst im Web, bevor sie antworten – aber wonach genau, und auf welche Seiten sie sich am Ende stützen, sieht man nicht. Generative Engine Optimization, kurz GEO, beginnt deshalb mit einer einfachen Frage: Was passiert eigentlich zwischen der Frage und der Antwort?

Eine Frage, wie deine Kunden sie stellen

Der GEO Sniffer setzt genau dort an. Man wählt ein Modell – ChatGPT, Claude oder Gemini – und stellt eine Frage so, wie die eigenen Kunden sie stellen würden. In unserem Video ist das: „Welche CRM-Software eignet sich für kleine Agenturen?“

Das Ergebnis kommt in zwei Spalten, und der Unterschied zwischen ihnen ist das eigentlich Interessante:

  • Asked – wonach das Modell nach eigener Aussage suchen würde,
  • Live – die Websuchen, die es tatsächlich abschickt.

Beide Listen ähneln sich oft, sind aber selten gleich. Und es sind die echten Suchanfragen, für die man gefunden werden muss.

Wen die KI empfiehlt – und worauf sie sich stützt

Darunter stehen die Websites, auf die sich das Modell bei seiner Antwort stützt, und die Marken und Produkte, die es empfiehlt. In unserem Beispiel waren das Vergleichs- und Bewertungsportale auf der einen Seite und die bekannten CRM-Anbieter auf der anderen. Die Ergebnisse sind live und fallen bei jeder Anfrage etwas anders aus – genau wie die Antworten, die echte Nutzer bekommen.

Daraus folgt eine sehr konkrete Erkenntnis: Diese Quellen sind die Orte, an denen man präsent sein muss, wenn die KI einen nennen soll.

Von der Analyse zur GEO-Strategie

Bei der Analyse bleibt es nicht. Aus den Suchanfragen, Quellen und Marken erstellt der GEO Sniffer eine GEO-Strategie: die Keywords, um die es geht, die Plattformen, auf denen man am einfachsten gelistet wird, Ideen für Inhalte, die noch fehlen, und konkrete Schritte für die nächste Woche.

Und weil jedes Modell anders sucht, lohnt sich der Vergleich: Dieselbe Frage an Claude oder Gemini liefert oft andere Suchanfragen – und andere Empfehlungen.

Im eigenen Werkzeugkasten

Alle Suchanfragen, Websites und Marken lassen sich mit einem Klick kopieren. Wer den Sniffer regelmäßig nutzen will, lädt ihn als LLM-Skill herunter – ein ZIP mit SKILL.md und den nötigen Ressourcen für den eigenen KI-Assistenten – oder bindet ihn über die REST-API in eigene Workflows ein.

Ausprobieren

Bis zu 15 Anfragen am Tag sind kostenlos: geotools.hybridai.one.